Unbeschreibliche Geburtstagsfeier – dank Pyrotechnik

Welche eindrucksvolle Wirkung der kontrollierte Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen haben kann, konnten die Bürgerinnen und Bürger der kroatischen Städte Split und Dubrovnik am Wochenende um den 13.02.2011 eindrucksovll miterleben: Pünktlich um Mitternacht und damit zum 100. Geburtstag des Erstligisten Hajduk Split entzündeten Ultras und Fans des Vereins ein gigantisches Feuerwerk, welches wir euch einfach nicht vorenthalten können:

100 Jahre Hajduka (official video):

Beginn der Feierlichkeiten am Vortag:

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Fantastische Pyro-Show um Mitternacht (13.02.11) in Split:

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Sunday 13.02.2011: Hajduk Split – Slavia Prague:

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Quelle und weitere Impressionen

Kritik an Polizei-Pressemitteilung

Die folgende Polizeimitteilung erreichte uns am letzten Wochenende:

20.02.2011 | 10:43 Uhr
POL-BS: Schlägerei zwischen Eintracht-Fans und Polizisten

Braunschweig (ots) – Am frühen Abend des 19.02.2011 kam es zwischen drei alkoholisierten Eintracht-Fans und dem Wirt einer Gaststätte im Magniviertel zu Streitigkeiten, die der Wirt durch Herbeirufen der Polizei beenden wollte.Vor deren Eintreffen hatten die Fans das Lokal bereits verlassen, trafen dann aber auf die eintreffenden Polizisten des PK Mitte, die eine Personalienfeststellung durchführen wollten. Der entsprechenden Aufforderung wurde widersprochen und es entwickelte sich eine tätliche Auseinandersetzung, bei der einer der Polizisten zu Boden ging und auf dem Boden liegend u.a. Tritte gegen den Kopf erfuhr. Eintreffende polizeiliche Verstärkungskräfte beendeten die Auseinandersetzung, die Fans wurden in Gewahrsam genommen, die Polizisten ambulant bzw. stationär im städtischen Klinikum behandelt. Der im Klinikum verbliebene Polizist – am Kopf verletzt – ist vorerst nicht dienstfähig.


Wir, als FanPresse Braunschweig, stellen in diesem Zusammenhang nun folgende Frage: Mit welchem Grund wird in dieser Mitteilung geschildert, dass die Beteiligten an dieser Schlägerei Eintracht-Fans waren? Die dargestellte Straftat ist tatsächlich traurig und wird auch von uns in keinem Fall gutgeheißen – doch was hat der Umstand, dass die Täter offenbar als Eintracht-Fans zu identifizieren waren, mit dem eigentlichen Tatbestand zu tun? In einer seriösen Pressemitteilung sollten derartige Beschreibungen unserer Meinung nach nicht getätigt werden, schließlich geschah die Tat in keinem unmittelbaren Fußball-Umfeld und steht damit auch nicht in Verbindung. Vielmehr wird hiermit das leider gängige Klischee, „Fußballfans wären betrunkene Schläger“ verstärkt, obwohl in vergleichbaren Meldungen sonst nie auf die Hobbys der Täter eingegangen wird. Wir fordern die Polizei daher auf, zukünftig sachlicher und neutraler in ihren Formulierungen zu agieren.

Danke, Braunschweig!

Mit großer Freude hat der FanRat Braunschweig das gestrige Abstimmungsergebnis zur Modernisierung des EINTRACHT-Stadions aufgenommen. 60,3 % aller Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger haben sich für das Stadion und damit auch für eine solide Zukunft unserer Eintracht entschieden – ein klares Zeichen in die richtige Richtung. Uns selbst haben die letzten Wochen sehr viel Kraft und Nerven gekostet, durch das Initiieren der Initiative „Braunschweiger für ein zeitgemäßes Stadion“ mussten wir unser Alltagsgeschäft fast komplett ruhen lassen und haben uns einzig und alleine dem Wahlkampf verschrieben. Das dieses Bemühen nun einen positiven Ausgang findet, ist für uns daher umso schöner und wir freuen uns, dass unser erstes „Projekt“ damit auch erfolgreich beendet wurde. Unser großer Dank geht daher an die gesamte Eintracht-Familie – dem Verein, seinem Präsidium und den Mitarbeitern, den Sponsoren und natürlich an euch, den Fans selbst! Ohne euer Engagement wäre unsere Arbeit unmöglich gewesen und daher gehört euch der Erfolg. Gerade die „jüngere Generation“ (namentlich um Cattiva Brunsviga) hat sich in einer bisher wohl kaum dagewesenen Form eingebracht und uns geholfen – danke auch an jeden von euch!

Wir werden die Umbaumaßnahmen nun natürlich weiter kritisch verfolgen und uns weiteren Projekten in der Braunschweiger Fanlandschaft widmen. Denn eins haben wir bewiesen: Die Eintracht-Fans sind ein ernstzunehmender politischer Akteur, der jetzt geweckt wurde und an dem wohl auch in Zukunft kaum ein Weg vorbeiführen wird.

Für Eintracht, für Braunschweig!

Euer
FanRat Braunschweig

Hallo Eintracht-Fans, Hallo Medienvertreter, Hallo Fußballinteressierte!

Hier ist sie nun – die Fanpresse Braunschweig erblickt etwas früher als geplant das Licht der Fußball-Welt! Zugegebener Maßen, mit der Geburt unseres „Babys“ waren auch wir etwas überrumpelt, denn eigentlich sollte die Rückrunde bekanntlich erst am kommenden Wochenende in Sandhausen starten und damit auch erst diese Seite online gehen. Das Dresden-Spiel hat diesen Zeitplan nun etwas durcheinandergewürfelt und daher mussten wir halt spontan reagieren und haben halt ein bisschen so etwas wie eine Frühgeburt. Heißt: Noch lange nicht alle Inhalte sind vollständig vorhanden und das Kind braucht noch etwas Hilfe, um endgültig auf eigenen Beinen stehen zu können. Bevor es dann auch laufen kann, ist es ein weiter Weg, den wir insbesondere mit euch, liebe Fans, gemeinsam beschreiten wollen. Gebt uns die Chance, supportet die Fanpresse durch Mundpropaganda und regelmäßige Visits, wir wollen als Vertretung des Fanrats ein Sprachrohr von Fans für Fans werden und das schaffen wir nur gemeinsam! Jeder von euch kann an der Erziehung unseres jüngsten Kindes der Braunschweiger Fanszenenlandschaft teilhaben, wir wollen es gemeinsam verbessern und am Ende zu einem nicht mehr wegzudenkenden Standbein der Eintracht machen. Alles weitere erfahrt ihr unter „Über uns“, weitere Inhalte folgen wie gesagt demnächst. Und immerhin: Als erstes Geschenk zur Geburt gibt es auch gleich ein Bewertungsergebnis zum Remis bei Dynamo Dresden, sprechen kann unser Sprössling also immerhin schon ein bisschen.

Nun aber genug der Baby-Hysterie – auf eine erfolgreiche Zukunft und viel Spaß mit der Fanpresse Braunschweig wünschte euch,

Euer Robin Koppelmann
Fanpressesprecher Braunschweig

Braunschweig, den 24.01.2011