Der FanRat Braunschweig e.V. hat sich durch die Zusammenarbeit mit dem Präsidium von Eintracht Braunschweig, der Eintracht Braunschweig GmbH & Co KG aA, dem Fanprojekt, der aktiven Szene um Cattiva und der Blau-Gelben Hilfe im Rahmen des Fandialogs dazu entschlossen, eine Stellungnahme zu den Vorfällen auf der Rückfahrt aus Bielefeld und der grundsätzlichen Haltung zum Werfen von Böllern und Pyrotechnik zu veröffentlichen.

Der Vorstand des FanRat Braunschweig e.V. lehnt die auf der Rückreise vom Auswärtsspiel in Bielefeld vorgefallenen Sachbeschädigungen in den Zügen der Deutschen Bahn entschieden ab. Wir sind der Meinung, dass dies nicht zu den Eigenschaften zählen sollte, die die auswärts in großer Zahl auftretenden und treuen Fans von Eintracht Braunschweig bundesweit auszeichnet. Freude über einen Sieg darf nicht in Sachbeschädigungen enden und dazu führen, dass Beförderungsverbote erlassen und durchgesetzt werden. Auch die Bereitstellung von Sonderzügen, in denen nachweislich bisher niemals größere Sachbeschädigungen vorgekommen sind, ist dadurch gefährdet.

Weiterhin lehnt der Vorstand des FanRat Braunschweig e.V. – und auch die aktive Szene selbst – das Werfen von Böllern und brennenden Bengalos strikt ab. Wir fordern dazu auf, Würfe von Böllern und/oder brennenden Bengalos künftig zu unterlassen. Das schadet uns als Fangemeinschaft erheblich und ist nicht Teil unserer gelebten blau-gelben Fankultur.

Zum Abbrennen von Pyrotechnik innerhalb des Blocks gibt der Vorstand des FanRat Braunschweig e.V. ausdrücklich keine Position ab, da es sowohl im Vorstand als auch unter den Mitgliedern keine einheitliche Haltung zu diesem Thema gibt.

Leider führen Vorfälle dieser Art durch die teilweise sehr undifferenzierte und populistische Berichterstattung der Braunschweiger Medien zu einem in der Öffentlichkeit falsch wahrgenommenen und den treuen Eintracht-Fans nicht gerecht werdenden Bild der Eintracht-Familie, auf die wir so stolz sind.

Der Vorstand des FanRat Braunschweig e.V.