An dieser Stelle möchten wir eine Stellungnahme der Daltons Braunschweig veröffentlichen:

Stellungnahme der Daltons Braunschweig zum linksunten.indymedia-Artikel vom 02.08.2013 über Felix Hauschild

Bereits im Frühjahr diesen Jahres tauchte der Name unserer Gruppe in Verbindung mit einem Angriff auf Mitglieder der Antifa, beziehungsweiße Personen aus dem Umfeld dieser Gruppierung auf.
Nur kurze Zeit danach haben wir uns von Felix getrennt und gehen seitdem verschiedene Wege.
Von seiner politischen Einstellung hatten wir zuvor keinerlei Kenntnis. Ebenso wenig zeigte er rechtsoffene Tendenzen oder fiel durch Aussagen in diese Richtung auf.
Wir hofften, dass daraufhin Ruhe einkehren würde und wir uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren könnten:
Die Unterstützung von Eintracht!
Am 02.08.2013 ging nun ein Artikel auf der o.g. Plattform online, in diesem wird Felix als Mitglied unserer Gruppierung genannt.
Diese Aussage ist wie oben beschrieben schlichtweg FALSCH.
Er ist kein Teil von uns und wird es auch zukünftig nicht mehr sein!
Abschließend möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich von seinen Aktionen oder seiner politischen Einstellung distanzieren.
Wir verstehen uns als Fanclub, dem die Unterstützung des BTSV am Herzen liegt, und nicht als Plattform für das Ausleben von politischen Einstellungen, egal in welcher Form.

Daltons Braunschweig 2011 im August 2013

Link zum Artikel: https://linksunten.indymedia.org/en/node/91817

Passend zum Start der ersten Testspiele ist die nächste Ausgabe der Löwenrunde heute online gegangen! FanPressesprecher Robin Koppelmann talkt mit Marc Pfitzner, Sven Gartung (Eintracht Jugendkoordinator) und Frank Mengersen vom BSC Acosta über den Jugendfußball in der Region und die Perspektiven der Eintracht. Ideal komprimierte 33 Minuten Sendezeit, zu finden hier bei Youtube.

Der Aufstieg unserer Eintracht ist perfekt. Das ist ein Traum für uns alle, der an diesem Wochenende mit den offiziellen Feierlichkeiten seine Vollendung finden wird. Doch mit dem Aufstieg werden sich im Stadion auch Dinge ändern, welche uns als Fans nicht immer gefallen dürften – so hält sich seit längerem das hartnäckige Gerücht, der Stadionname “Eintracht-Stadion” stehe auf dem Spiel. Dies wurde im Rahmen unserer jüngsten FanParlament-Sitzung thematisiert und entsprechend wollen wir uns hiermit eindeutig und präventiv positionieren.

Als FanRat lehnen wir die Umbenennung des Eintracht-Stadions grundsätzlich ab. Der Name steht für jahrzehntelange Tradition, er steht für Heimat und Herz des Vereins. Es ist unbestritten, dass der “Volksmund” niemals einen anderen Namen als vollwertigen Ersatz akzeptieren wird, das sollte auch jedem interessierten Sponsor klar sein.

Als die fünf Braunschweigischen Unternehmen 2008 die Namensrechte kauften und dem Stadion den angestammten Namen zurückgaben, wurde das deutschlandweit beachtet, honoriert und als ein möglicher Weg für zukünftiges Namenssponoring diskutiert. Auf diesen innovativen Braunschweiger Weg sollten wir uns weiterhin besinnen, zumal der Weg seit der Rückbenennung in Eintracht-Stadion ein positiver, erfolgreicher Weg ist. Wir meinen, der Preis kann gar nicht hoch genug sein, um zukünftig einen Sponsorennamen direkt mit dem Stadion verbunden zu sehen und plädieren daher wiederholt dafür, den Namen Eintracht-Stadion zu belassen.

Dies verstehen wir als Appell an den Verein und die Stadt, bei den anstehenden Verhandlungen die gebotene Sensibilität zu wahren und gleichsam als Hinweis an interessierte Sponsoren: Einzig die Weiterführung des Namens Eintracht-Stadion kann einem Sponsor wirklich jenen größtmöglichen Werbe- und Sympathieeffekt (!) vermitteln, welchen er in Braunschweig erzielen kann. Die Tatsache, dass der eigene Name nicht direkt auftaucht ist keine Einschränkung, sondern eine Chance!

Diskutabel wäre für uns ausschließlich, erhebliche Mehreinnahmen direkt in das neue NLZ und damit die Zukunft des Vereins zu investieren. Dies könnte als einziges Argument herhalten, um mögliche Einbußen im Namenstitel zu Gunsten erhöhter Einnahmen hinzunehmen und auch halbwegs begründbar zu gestalten.

Der FanRat Braunschweig am 17. Mai 2013

Am Sonntag neigt sich unsere grandiose Saison dem Ende zu – mit gleich zwei “Aufstiegsmärschen” der besonderen Art: Zum Einen werden, wie ihr vielleicht schon in der Presse gelesen habt, die Eintracht-Fans Jörg Horsch und Günter Stosch aus Münster nach Braunschweig zu Fuß anreisen. Eine durchaus sportliche Leistung über 95 Kilometer, die es “zu belohnen” gilt: Jeder Kilometer kann für 10 Euro “erworben” werden, wobei das Geld nicht an die beiden Läufer, sondern unser FanHaus geht! Eine gute Idee, zu der ihr Kontodaten und weitere Details hier findet!

Und auch nach dem Spiel wird gelaufen: Die Jungs von Cattiva werden nach dem Spiel wieder einen Aufstiegsmarsch in die Stadt veranstalten. Start ist um 17 Uhr an der Shelltankstelle – ein definitives Muss!

Am heutigen Freitag hat Eintracht Braunschweig zusammen mit dem Fanprojekt Braunschweig einen Appell an die Fans veröffentlicht, nach welchem der Verein darum bittet, am kommenden Montag gegen Energie Cottbus auf einen Platzsturm zu verzichten. Die Mannschaft wird demnach direkt nach Abpfiff in die Südkurve kommen um dort zu feiern.

Der FanRat Braunschweig teilt die Argumente der Verantwortlichen, gerade mit Hinblick auf den Zustand des Stadionrasens. Wir wollen gegen den FSV Frankfurt alle eine rauschende Abschluss-Party erleben und freuen uns schon jetzt enorm auf diesen Tag. Dazu gehört aber auch, dass die Fans in den verbleibenden Spielen die Saison harmonisch ausklingen lassen – ein Platzsturm am Montagabend sehen wir hierzu eher kontraproduktiv und bitten daher, den Wunsch unserer Mannschaft und ihren Verantwortlichen zu respektieren.

Wir sind Bundesliga!

Als auch Ägypten vom “Arabischen Frühling” erreicht wurde, waren es die Ultras des Hauptstadtvereins Al Ahly Kairo, welche den Aufstand gegen den Diktator Mubarrak maßgeblich organisierten und führten. Viele Fans verloren bei den Straßenschlachten ihr Leben oder wurden verletzt, bei einem Punktspiel in Port Said kam es sogar mörderischen Jagdszenen, bei welchen erneut Fans von Al Ahly getötet wurden. Cattiva Brunsviga hatte seinerzeit daher ein Spruchband zur Solidarität mit Al Ahly gemalt, diese bedankten sich nun bei ihrem ersten Spielbesuch nach der Revolution. Eine schöne Anerkennung aus einer Welt, die man sich so in Braunschweig vermutlich nur schwer vorstellen kann: http://www.ultras-tifo.net/images/stories/reports/2013/africa/alahly-tusker/18.jpg.

komplette Gallerie: http://www.ultras-tifo.net/photo-news/1518-al-ahly-tusker-07042013.html.

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Am heutigen Dienstag hat Eintracht Braunschweig Erik Lieberknecht als zweiten Fanbeauftragten vorgestellt. Dieser wird fortan bei Heim- und Auswärtsspielen als Ansprechpartner fungieren, Nils Burgdorf bleibt dem Verein für administrative Tätigkeiten erhalten.

Der FanRat Braunschweig begrüßt die Wahl von Erik Lieberknecht ausdrücklich: Bereits im Januar hatte eine Arbeitsgruppe des FanRats in Zusammenarbeit mit dem Verein in der Fanszene nach einem zweiten Fanbeauftragten gesucht, um die Fanarbeit weiter zu intensivieren. Erik Lieberknecht verfügt bereits über große Erfahrung im und um das Stadion und wurde daher vom FanRat als einer der Favoriten benannt. Dass er die Anstellung nun erhalten hat, erfreut uns ebenso wie der Umstand, mit Nils Burgdorf einen guten Partner und Freund weiter in seiner Funktion zu erhalten und durch eine Präzisierung seiner Arbeitsstellung gleichsam zu entlasten. Die Einstellung eines zweiten Fanbeauftragten zeigt, dass sich der Verein fortschrittlich aufstellt.